19. Juni bis 2. Oktober 2005
13.März 2005 - 05.Juni 2005
„Ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist. Es ist ganz, was es ist, und darum ist es so schön. Der Zwang des Gesetzes und des Schicksals betastet es nicht; im Kind ist Freiheit allein. In ihm ist Frieden; es ist noch mit sich selber nicht zerfallen“
Friedrich Hölderlin

Jeden Sonntag 11.30 -12.30 Uhr, kostenfrei zzgl. erm. Eintritt
Durch raffinierte Eingriffe in die Bildkomposition und satirische Verfremdung irritiert Helnwein unsere Wahrnehmungsgewohnheiten. In der Ausstellung zeigen seine spektakulären monumentalen Bilder die subversive Kraft der Kunst in höchster Vollendung.
Zentrales Thema ist das Kind: Sowohl in alltäglichen Szenen wie auch in historisierenden Bildern Helnweins erscheint es als das eigentliche Opfer unserer Zeit. Die Bilder zerstören das Klischee der glücklichen Kindheit und machen den Betrachter zum Mitwisser und Mittäter.
Was wie fotografierte Realität erscheint, erweist sich bei näherem Hinsehen als gemalt. Lasierende Farbschichten verleihen den Gemälden Helnweins ein altmeisterliches Leuchten. Virtuos zitiert er berühmte Gemälde oder greift auf das Pathos mittelalterlicher Andachtsbilder zurück .
Mo. - Fr. 8 - 15 Uhr
Tel: 0208 412 49 22
Fax: 0208 412 49 13
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