August 13th, 2008
Bonner Wirtschaftsgespräche
Auch die Kritiker von “Theater pur” loben das Bonner Ensemble
In der Kategorie „beste Ausstattung" wird Gottfried Helnwein für sein Bühnenbild von „Ring II" des Choreographischen Theaters Johann Kresnik gelobt. Auch in der Kategorie „bestes Schauspielhaus" findet Bonn Erwähnung. Die Abschaffung der Biennale Bonn wird in der Umfrage von den Kritikern ausdrücklich bedauert.

Bonn - In der Kritiker-Umfrage des Magazins "Theater pur" wird Theater Bonn in der Sparte Schauspiel gleich mit zehn lobenden Erwähnungen bedacht: In der Kategorie "wichtigstes, ausländisches Stück" werden "Die Banalität der Liebe" von Savyon Liebrecht, "Realismus" von Anthony Neilson und "Das Dershowitz-Protokoll" von Robert Fothergill genannt. Außerdem wird Bonn für seine "kenntnisreiche Dramaturgie" gelobt.

Als „beste Schauspielerin" findet Xenia Snagowski für ihre „Medea" Erwähnung, in der Kategorie „bester Schauspieler" loben die Kritiker Bernd Braun. Als „beste Nachwuchsschauspielerin" wird Maria Munkert gleich zwei Mal für ihre Rolle der jüngeren Hannah Arendt in „Die Banalität der Liebe" genannt, Volker Muthmann als „bester Nachwuchsschauspieler".

In der Kategorie „beste Ausstattung" wird Gottfried Helnwein für sein Bühnenbild von „Ring II" des Choreographischen Theaters Johann Kresnik gelobt. Auch in der Kategorie „bestes Schauspielhaus" findet Bonn Erwähnung. Die Abschaffung der Biennale Bonn wird in der Umfrage von den Kritikern ausdrücklich bedauert.
In der Sparte Musiktheater wird Julia Kamenik gleich zwei Mal als „beste Sängerin" genannt: Für ihre Mimì in Dietrich Hilsdorfs „La Bohème" und für ihre Marguèrite in Gounods FAUST (Regie: Vera Nemirova). Hilsdorfs „La Bohème" findet in der Sparte „beste Regie" Erwähnung, sein Bühnenbildner Dieter Richter wird gleich zwei Mal genannt. Arturo Martin belegt einen ersten Platz als „bester Nachwuchssänger" für seine Titelrolle in Gounods „Faust". Insgesamt erhält die Oper Bonn zwei Nennungen als „bestes Musiktheater" in NRW.

Auch die Neuzugänge im Bonner Opernensemble, Julia Novikova und Tansel Akzeybek, machten in der Kritiker-Umfrage schon auf sich aufmerksam: In ihren Partien an der Oper Dortmund in der Kategorie „beste Nachwuchssänger".