Über 150 Arbeiten aus allen Werkphasen geben Einblick in Helnweins Schaffen, das von der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, deren Reiz- und Tabuthemen geprägt ist. Bekannt wurde er vor allem durch seine hyperrealistischen Bilder von verwundeten und bandagierten Kindern. Selbst die Motive der amerikanischen Populärkultur wie Disney-Comicfiguren nehmen in Helnweins Bildern bedrohliche Formen an. Seine Selbstportraits zeigen den Künstler als Unterworfenen und Gefolterten - Schmerz, Verletzung und Gewalt sind wiederkehrende Motive in Gottfried Helnweins beunruhigenden und aufwühlenden Arbeiten.
GOTTFRIED HELNWEIN
25. Mai bis 13. Oktober 2013
Albertina Wien
Täglich von 10 bis 18 Uhr
Mittwoch von 10 bis 21 Uhr