"Ich wurde bezichtigt, geistesgestört zu sein"
06/03/2014
taz
"Ich wurde bezichtigt, geistesgestört zu sein"
Michael Marek
KUNST In den Siebzigern wurde Gottfried Helnwein für wahnsinnig gehalten, weil er fotorealistische Bilder gequälter Kinder malte. Eine Besessenheit, sagt er, und malt sie noch: Gewalt sei sein Thema, Gerechtigkeit gebe es nicht. Ein Gespräch über Hitler und Donald Duck

56th Southern California Journalism Award for Interview "Gottfried Helnwein: The Homecoming of a Revolutionary Artist"
07/01/2014
56th Southern California Journalism Award for Interview "Gottfried Helnwein: The Homecoming of a Revolutionary Artist"
Interview by Barbara Gasser for 'Wiener" Magazine
Category International Journalism: Personality Profile

Helnwein bricht eine Lanze für Giger
05/22/2014
Suedostschweiz
Helnwein bricht eine Lanze für Giger
Olivier Berger
Interview mit Gottfried Helnwein
Ich glaube, dass man als Künstler auch bis zu einem gewissen Masse Chronist seiner Zeit ist. Die Massenmedien bombardieren die Menschen unentwegt mit Berichten von Katastrophen und Terror in einen Zustand von völliger Hilflosigkeit und Depression. Nur die Kunst hat die Macht, den Schrecken und das Abgründige der menschlichen Existenz zu transzendieren und aufzulösen.

Albertina Künstlergespräch mit Gottfried Helnwein
05/13/2014
Albertina Künstlergespräch mit Gottfried Helnwein
Im Vorfeld seiner großen Albertina Retrospektive führte Gottfried Helnwein ein Künstlergespräch mit Rainer Nowak, dem Chefredakteur "Die Presse". Albertina Museum, Wien, 23. 5. 2013

»Ich kann mich in kein System einfügen«
11/14/2013
Süddeutsche Zeitung Magazin
»Ich kann mich in kein System einfügen«
Sven Michaelsen
Interview mit Gottfried Helnwein
Als Kind zerschnitt sich der Wiener Maler Gottfried Helnwein die Hände mit Rasierklingen. Durch Donald Duck entdeckte er die Kunst. Heute sind seine Horrorvisionen längst Kunstgeschichte. Ein Gespräch über die Abgründe eines ungewöhnlichen Lebens.

Das Böse ist immer relativ
10/27/2013
Frankfurter Rundschau
Das Böse ist immer relativ
Arno Widmann
warum der Maler Gottfried Helnwein in seinem Werk Epiphanie I, (Anbetung der Könige) SS-Offiziere auftreten lässt
Gottfried Helnwein ist einer der bekanntesten lebenden Maler. In der Albertina in Wien gab es gerade eine große Retrospektive seiner Werke. In diesem Gespräch geht es nicht um die anderen berühmten Bilder Helnweins, die von verletzten Mädchen oder die, auf denen er selbst dargestellt ist als Geschundener, oder seine Arbeiten für das Theater. Wir sprechen über ein einziges Bild, über „Epiphanie I (Anbetung der Könige 3), 2013.

"MEIN SEHNSUCHTSORT WAR ENTENHAUSEN"
07/05/2013
Der Standard
"MEIN SEHNSUCHTSORT WAR ENTENHAUSEN"
Andrea Schurian
Gottfried Helnwein stellt in der Albertina seine Vielseitigkeit unter Beweis - Der Meister des Hyperrealismus über Kunst und amerikanische Politik
Wien - Jedes Bild ein drastisches Manifest, ein empörter Wutschrei gegen Kindesmissbrauch und Gewalt; Mitgefühl mit den Opfern, Warnung vor braunen Schatten der Vergangenheit. Bandagierte Körper und Köpfe, verklebte Münder, Blut. Dazwischen Liebe und Micky Maus und Donald Duck und Stars von Andy Warhol bis Sean Penn. Trivial, popkulturell, politisch, aufrüttelnd, hyperrealistisch, in den 1960er-Jahren das Bürgertum verschreckend; heute im Museum gelandet.

Gottfried Helnwein & The Dreaming Child
06/15/2013
EuroArts Music
Gottfried Helnwein & The Dreaming Child
This unique documentary explores what happens when the artist Gottfried Helnwein takes on the role of Production Designer for the never-before-seen opera The Dreaming Child written by Israel’s most famous playwright, Hanoch Levin.

Gottfried Helnwein im Gespräch mit Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder
06/22/2014
ORF
Gottfried Helnwein im Gespräch mit Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder
Am 26. Mai im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF
Er gehört zu den international bedeutendsten österreichischen Künstlern: Gottfried Helnwein. Anlässlich seines 65. Geburtstages und rechtzeitig zur Eröffnung der großen Albertina-Retrospektive mit mehr als 150 Werken aus allen Werkphasen bringt ORF III Kultur und Information ein einzigartiges Künstlergespräch und zeigt am Sonntag, dem 26. Mai 2013, um 18.25 Uhr in einem "ORF III Spezial" Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina, im Gespräch mit Gottfried Helnwein. Helnwein erklärt dabei, warum er Wien vor Jahrzehnten verlassen hat, warum ihn sein Schaffen immer wieder zum Motiv des missbrauchten Kindes zurückführt und warum in der trivialen Kunst eine unglaubliche Power liegt.

Das Spießertum zieht immer den Kürzeren
05/24/2013
Schau Magazin
Das Spießertum zieht immer den Kürzeren
Chris Berndl
Interview
Raus aus der Komfortzone. Im schau-Interview anlässlich seiner Retrospektive in der Wiener Albertina fordert uns Gottfried Helnwein auf, wieder selbst aktiv zu werden. Obwohl er die Welt längst in den Fängen von globalen Megakonzernen und Turbokapitalismus sieht, hätte jeder von uns die Macht, etwas zu ändern. Hinterfragen, auflehnen und boykottieren lautet seine Devise.

05/24/2013
Wienerin
Gottfried Helnwein im Gespräch
Sylvia Margret Steinitz
Die Retrospektive seines Werks, die ihm die Wiener Albertina zum 65. Geburtstag ausrichtet, läuft mit großem Erfolg. Die WIENERIN sprach mit Gottfried Helnwein über das Mädchen als immer wiederkehrendes Motiv, die Notwendigkeit von Feminismus und warum an Schulen Kampfsport unterrichtet werden sollte.

KULT- MALER IM TALK
05/24/2013
NEWS
KULT- MALER IM TALK
APA
"Kinderbilder schockierten, weil sichtbar wurde, was Leuten unsichtbar lieber wäre"
Heute eröffnet die Wiener Albertina eine große Retrospektive zu Gottfried Helnwein. Der österreichische Künstler, der seit vielen Jahren in den USA und in Irland lebt, hat mit seinen hyperrealistischen, oft schockierenden Darstellungen bandagierter und blutender Kinder, mit seinen gequälten Selbstporträts und mit seinen düsteren Donald Duck-Bildern seine ganz eigene Zeichensprache etabliert. Im APA-Interview spricht Helnwein über mangelnde "Verdrängungsmechanismen", die Sehnsucht nach Entenhausen und den nahenden Untergang der westlichen Zivilisation.

GOTTFRIED HELNWEIN ÜBER TERRORISMUS, KRISE UND GEGENKULTUR
05/21/2013
Vice Magazin
GOTTFRIED HELNWEIN ÜBER TERRORISMUS, KRISE UND GEGENKULTUR
David Bogner
Als Kind hab ich oft Tage damit verbracht, in den Bildbänden Gottfried Helnweins zu blättern und mir die weirdesten Geschichten zu den Bildern von bandagierten Kindern einfallen lassen. Der Maler war Teil meines Aufwachsens—genauso wie die Stones, Mickey Rourke und andere Poster-Bad-Boys der Post- 68er-Generation, der auch meine Eltern angehörten. Helnweins Werk ist vielfältig und berührt uns an den dunkelsten Stellen unserer Seele, des Unterbewusstseins oder als was auch immer ihr die Triebfeder des menschlichen Handelns bezeichnen wollt, die uns Kinder foltern, aber auch Samariter sein lässt. Darüber hinaus hat der Künstler mit seiner Technik, die eine Kombination aus Fotografie und Malerei darstellt, schon in den 70er Jahren eines der wichtigsten Themen der Gegenwart vorweggenommen: die Inszenierung von Bildern und wie wir durch sie manipuliert werden können. Dementsprechend misstrauisch fällt auch das Interview aus.

РЫЦАРЬ НЕВИННОГО ОБРАЗА
10/21/2013
SNOB
РЫЦАРЬ НЕВИННОГО ОБРАЗА
Марина ОЧАКОВСКАЯ
К ретроспективе австрийского художника Готтфрида Хельнвайна в венском Музее «Альбертина»
Послевоенная Австрия представляла собою причудливое зрелище. Во-первых, это была единственная страна из советской оккупационной зоны, не «вступившая на путь социалистического развития», а как-то умудрившаяся сохранить рыночную экономику. Во-вторых, ей замечательно удалось сыграть роль первой жертвы нацизма, и это при том, что австрийцы, составляя около девяти процентов населения гитлеровского Рейха, поставили добрую половину кадров СС. Наконец, если в Германии серьезно отнеслись к денацификации, то Австрия оправдывала своих фашистов пачками – и прокуратура, и судебные органы были напичканы бывшими нацистами, которые своих, конечно же, осуждать не хотели.

05/17/2013
Wiener Zeitung
Gottfried Helnwein im Interview
Christina Böck
Der Künstler über Mangel an Charisma, Kunst als Trophäe und ordinäres Wienerisch.
Ab 25. Mai zeigt die Albertina eine große Retrospektive von Gottfried Helnweins Arbeiten. Vieles davon wird zum ersten Mal in Wien zu sehen sein. Mit der "Wiener Zeitung" sprach der 64-Jährige, der für seine hyperrealistischen, verstörenden Bilder bekannt ist und der in Los Angeles und Irland lebt, in einer Ausstellungsaufbau-Pause.

05/15/2013
Kulturzeitung 80
Kunst hat die Macht, alles zu verändern
Wolfgang Pauker
Gottfried Helnwein Retrospektive in der Albertina
Gottfried Helnwein schaffte es mit seinen hyperrealistischen, gesellschaftskritischen Bildern in den Olymp der internationalen Kunstwelt. Anlässlich seines 65. Geburtstages, den er im Oktober feiert, widmet ihm die Wiener Albertina nun die bisher größte Retrospektive seines Schaffens im deutschsprachigen Raum. Wir sprachen mit ihm über das Weltgeschehen, Wege mit Kunst daran etwas zu verändern und warum er immer Wiener bleiben wird...

DER VERSTÖRER
05/02/2013
NEWS
DER VERSTÖRER
Susanne Zobl
Gottfried Helnwein- Vor der monumentalen Albertina-Schau ab 25 Mai besuchte NEWS den Weltkünstler in L.A.
Das Gefährlichste, was einem Künstler passieren kann, ist: von der bürgerlichen Gesellschaft vollkommen akzeptiert und umarmt zu werden. Es ist die Todesumarmung. Der Anfang vom künstlerischen Ende. Mir geht es darum, dass Menschen meine Bilder sehen. Mir haben immer wieder Leute gesagt, dass sich meine Bilder schon in ihrer frühen Kindheit tief in ihr Gedächtnis eingegraben haben und dass sie eine wesentliche Erfahrung für sie waren. Ich denke, das können nicht viele Künstler von sich sagen. Es ist mir wichtig, dass meine Bilder in Museen sind, aber noch wichtiger ist es mir, dass sie in den Köpfen der Menschen sind.

RÜCKKEHR EINES REVOLUTIONÄRS
05/01/2013
Wiener
RÜCKKEHR EINES REVOLUTIONÄRS
Barbara Gasser
Ab Mai widmet die Albertina Gottfried Helnwein eine umfassende Retrospektive. WIENER-Autorin Barbara Gasser hat den Künstlerin seinem Atelier in Downtown Los Angeles besucht
Gottfried Helnwein: Nach dem Sandy Hook Massaker, wo 20 Schüler kaltblütig erschossen wurden, titelte Jonathan Keats seinen Artikel im „Forbes“ Magazin mit „The true Impact of Violence on Childhood? Why every American ought to see the paintings of Gottfried Helnwein“. Gewalt wird in den USA verherrlicht. Amerika beschert uns eine Kultur des Tötens. Das beginnt bereits bei den Videogames, wo Kindern Killen als Unterhaltungsform vorgesetzt wird. Es sind aber nicht die Waffen Schuld, sondern das Übel liegt in der Gesellschaft. Jedes dieser High School Massaker Kids ist jahrelang mit Psychopharmaka voll gepumpt worden. Das Aus- und Fortbildungswesen ist in den USA erschreckend. Der Staat pulvert lieber eine Trillion Dollar in die Waffen- und Kriegsindustrie statt in Erziehung.

03/31/2013
ORF
Gespräch mit Gottfried Helnwein
Der österreichische Künstler Gottfried Helnwein spricht über seine Arbeit und seine bevorstehende Retrospektive in der Wiener Albertina.
12.40, Ö1 GESPRÄCH - Intermezzo Der Maler Gottfried Helnwein antwortet auf Fragen von Christine Scheucher.

"DAS IMPERIUM GEHT UNTER"
02/02/2013
Die Presse
"DAS IMPERIUM GEHT UNTER"
Almuth Spiegler
Interview mit Gottfried Helnwein. Nach 28 Jahren stellt Gottfried Helnwein wieder in Wien aus, in der Albertina. "Die Presse am Sonntag" traf ihn bei einem Arbeitsbesuch.