La liberté au pied du mur
08/13/2016
L'Hebdo
La liberté au pied du mur
Virginie Nussbaum
Exposition. Quarante morceaux du mur de Berlin transformés par des peintres et sculpteurs du monde entier: la Fondation Pierre Arnaud à Lens, en Valais, accueille l’exposition «Artistes pour la liberté». Des pans d’histoire qui nous rappellent que de nombreux murs subsistent encore.

Helnwein bricht eine Lanze für Giger
05/22/2014
Suedostschweiz
Helnwein bricht eine Lanze für Giger
Olivier Berger
Interview mit Gottfried Helnwein
Ich glaube, dass man als Künstler auch bis zu einem gewissen Masse Chronist seiner Zeit ist. Die Massenmedien bombardieren die Menschen unentwegt mit Berichten von Katastrophen und Terror in einen Zustand von völliger Hilflosigkeit und Depression. Nur die Kunst hat die Macht, den Schrecken und das Abgründige der menschlichen Existenz zu transzendieren und aufzulösen.

05/14/2014
Die Presse
HR Giger: Der Vater der Aliens ist tot
Thomas Kramar
Der Schweizer Künstler HR Giger, Surrealist, Ahnherr vieler Cyber-Fantasien, ist 74-jährig nach einem Sturz in Zürich gestorben.
1997 kaufte er das Schloss St.Germain in Gruyères im Kanton Freiburg und richtete dort sein Museum HR Giger ein, in dem er seine Sammlung zeigte. Sie enthält u.a. Werke von Günter Brus, Gottfried Helnwein, Arnulf Rainer und natürlich seine eigene Kunst.

03/07/2014
Medien Woche
Schriftsteller als Schweiz-Erklärer
Lothar Struck
Das Schweizbild in deutschen Medien, Teil 2
So waren und sind die grössten und wortgewaltigsten Österreich-Kritiker traditionell selber Österreicher. Die Liste strotzt vor grossen Namen – von Karl Kraus über Helmut Qualtinger und Thomas Bernhard bis zu den Zeitgenossen Gottfried Helnwein, Manfred Deix oder der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Sie und viele andere werden und wurden immer gerne zitiert, wenn es darum ging, das Österreich-Bild für Deutschland zu kommentieren.

Frank Wedekind - LULU
05/24/2013
Studio:Universal Music
Frank Wedekind - LULU
Peter Zadek
www.buch.ch
von Peter Zadek, Susanne Lothar, Ulrich Tukur, Ulrich Wildgruber
Erscheinungstermin:24.05.2013 Studio:Universal Music Bildformat:4:3 Vollbild (1.33:1) Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Originaltitel- LULU

12/20/2012
Neue Zürcher Zeitung
Dürer statt Pumpgun
Jörg Scheller
Kunst und Apokalypse
Kurz vor dem Untergang kann dieser Text nur eine winzige, willkürliche Auswahl apokalyptischer Kunstwerke präsentieren, die – ob als Original oder als Reproduktion – in jedes Survival-Kit für kulturaffine prepper gehören. Ludwig Meidner, Max Beckmann, Czesław Miłosz, Gottfried Helnwein, Francis Ford Coppola, Werner Tübke, Arnulf Rainer – die Liste der Apokalypse-Künstler liesse sich fast endlos fortsetzen. Wäre da nicht das bevorstehende «Ende aller Dinge», von dem Immanuel Kant geschrieben hat, es sei «eigentlich ein Begriff, mit dem [den Mystikern] zugleich der Verstand ausgeht und alles Denken selbst ein Ende hat».

10/08/2011
Musée cantonal des Beaux-arts de Lausanne,
Incongru. Quand l'art fait rire
Group Show

08/29/2011
PUNKT magazin
Promis im Charity-Wahn
Cyril Schicker
Charity liegt bei Promis im Trend. Zumindest scheint es so, schreien sie doch fast alle ihre Wohltätigkeiten in die Welt hinaus. Es ist jedoch schwer zu erkennen, wo Nächstenliebe aufhört und wo Imagepflege beginnt.
Es ist einerlei, ob man wie Damien Rice, Ai Weiwei, Gottfried Helnwein oder Damien Hirst der Kunstfamilie angehörig ist. Es ist …

Ne partons pas fâchés
07/02/2009
L'Hebdo
Ne partons pas fâchés
Isabelle Falconnier
Il détestait son enfance. Ce n’est pas un hasard s’il s’est rapproché du photographe Helnwein, spécialiste des images d’enfants torturés et terrorisés, au point de lui ouvrir grand les pages du livret de son CD autobiographique HIStory – dans lequel figurait la chanson Childhood: «Avant de me juger / Essayez de m’aimer / Sondez votre cœur / (...) / Avez-vous seulement vu mon enfance?»

MEET GOTTFRIED HELNWEIN
12/01/2008
TRUCE Magazine
MEET GOTTFRIED HELNWEIN
Stefan Jermann
Stefan Jermann talks with Gottfried Helnwein
It’s a foggy, cloud-streaked afternoon in Waterford County, Ireland. I’m meeting a man who has spent a large part of his life on this island that is famously steeped in tradition. He’s called this place home for some while. Ireland has a long history of treating its artists, literary figures and musicians well.

05/05/2008
Medienheft
Der Medienfall von Amstetten
Urs Meier
Kritik
Mit Grossaufwand an den drängendsten Fragen vorbei
Der Reporter der Süddeutschen sieht in diesen Kriminalfällen, ohne kurzschlüssig über einen generellen Nationalcharakter zu spekulieren, eine sehr österreichische Form sozialer Abartigkeit, in der Lebensunfähigkeit mit Intelligenz gepaart sei. In den hyperrealistischen Bildern des österreichischen Malers Gottfried Helnwein findet Gertz einen Schlüssel zum Verständnis des Umfeldes, in dem das Amstettener Verbrechen möglich wurde. Helnweins grausame Bilder stossen den Betrachter darauf, das Schreckliche liege vor Augen – und kritisieren so das notorische Wegsehen. Das Verlies von Amstetten, so Gertz weiter, berühre etwas im Inneren der Österreicher, ihre verdrängte dunkle Seite. Dieser Hang zum Verdrängen werde in der österreichischen Kultur, auch der populären, immer wieder blossgelegt in Gestalt eines kaum verhüllten Grauens.

FACE IT - The New Helnwein Book
05/10/2007
Verlag Christian Brandstätter
FACE IT - The New Helnwein Book
Lentos Museum of Modern Art, Linz
Konsequent und virtuos. Technische Meisterschaft und auch die Konsequenz einer packenden sozialkritischen Thematik offenbaren sich in dieser Ausstellung: Gewalt, Schmerz, Verletzung werden dargestellt. Den Körper ebenso wie die Psyche betreffend. Helnwein dokumentiert hier in Linz einen künstlerischen Reifegrad, der eine weitere Steigerung kaum vorstellbar macht. Seine Eingriffe sind von einer schmerzhaften Unmittelbarkeit, deren emotionale Energie weit über die großen Bildformate hinaus den Raum und sein Publikum ergreift. (Irene Judmayer - Oberösterreichische Nachrichten)

01/01/2006
Neuen Zürcher Zeitung
Postkarte - Der Gerechtigkeitsbrunnen in Bern
Urs Widmer
Geheimdienste
Ich habe ein Stück über Jeanmaire geschrieben und über die Schweiz im kalten Krieg. Gottfried Helnwein, Maler aus Österreich, hat ein Plakat dazu gemalt. Darauf sieht man Jeanmaire, den verwirrten Offizier, nackt vor dem untersuchenden Beamten, genau so, wie es ihm am 9. August 1976 geschehen ist. Ich weiss nicht, wie oft diese Methode, einem Menschen gleich zu Beginn einer Untersuchung seine Würde zu nehmen, in der Schweiz angewandt wird.

Das Vergnügen ist ganz ihrerseits
09/12/2005
Die Weltwoche
Das Vergnügen ist ganz ihrerseits
Franziska K. Müller
Die neuen Traummasse sind: 20-30-33. Sie bezeichnen Absatzhöhe, Taillenumfang und Lippenstiftfarbe von Dita Von Teese.
Ellen von Unwerth, Juergen Teller, Rankin, Pierre & Gilles und Gottfried Helnwein porträtierten Von Teese, die im zivilen Leben ähnlich auftritt wie auf der Bühne. Die Avantgardebibeln Jalouse und Citizen K. attestieren ihr, ebenso wie die offiziellen Organe der Haute Couture, das Zeug zur Lifestyle-Leaderin in verschiedenen Bereichen zu haben.

03/06/2005
Rezension
John Le Carré: Ein guter Soldat
Barbara Keller
Stalingrad - das war was!
John Le CarréDas Finale bilden der "gesunde Schweizer Volkszorn", 18 Jahre Haftstrafe und eine gesundheitlich zerstörte Ehefrau. Viel später wird Jeanmaire seine Rehabilitation bewirken. Aber sie rettet ihn nicht davor, zum Symbol der verquasten Schweizer Verhältnisse und Volksseele zu mutieren. Der österreichische Kultkünstler Gottfried Helnwein stellt 1992 ein Plakat her, das Jeanmaire nackt zeigt - bekleidet nur mit seinem Generalskäppi. So, wie er am Tag seiner Verhaftung vor den Bundespolizisten, die ihn auch verhörten, stand. Jeanmaire, dem die Uniform, das Militär alles war.

01/01/2005
List Taschenbuch
"Ein guter Soldat"
John Le Carré
...Das Finale bilden der "gesunde Schweizer Volkszorn", 18 Jahre Haftstrafe und eine gesundheitlich zerstörte Ehefrau. Viel später wird Jeanmaire seine Rehabilitation bewirken. Aber sie rettet ihn nicht davor, zum Symbol der verquasten Schweizer Verhältnisse und Volksseele zu mutieren. Der österreichische Kultkünstler Gottfried Helnwein stellt 1992 ein Plakat her, das Jeanmaire nackt zeigt - bekleidet nur mit seinem Generalskäppi. So, wie er am Tag seiner Verhaftung vor den Bundespolizisten, die ihn auch verhörten, stand. Jeanmaire, dem die Uniform, das Militär alles war.

01/01/2004
Atelier Arts
Gottfried Helnwein: admirons la beauté de mere nature...
www.pcinpact.com
hmm hmm :transpi: bien , la raison d'etre de ce topic est simple :ouioui: il permet d'exprimer differentes formes d'arts , tels que les paysages et oeuvres de la nature , nous allons ensemble nous ebahir devant les miracles visuels et temporels realisés d'un main maitresse....celle de mere nature... :love: car il faut le dire ....pour en arriver la ...elle n'as pas chomé :non: alors sans plus attendre :chinois: commençons par qques exemples que je vous invite a suivre :yes: (IMG:http://www.gottfried-helnwein.ch/stc/ghpicts/gh692.jpg) (IMG:http://www.gottfried-helnwein.ch/stc/ghpicts/gh1609.jpg) (IMG:http://www.gottfried-helnwein.ch/stc/ghpicts/gh1600.jpg) (IMG:http://www.gottfried-helnwein.ch/stc/ghpicts/gh1559.jpg)

11/06/2003
Seminar zum Thema "Schmerz und Kunst"
"Ins Jenseits der Schmerzgrenze"
C. Anderhub
Gottfried Helnwein - Selbstportrait, 1983. Stanley Kubrick - 2001, A Space Odyssey, USA 1968; Intro Barnett Newman - Here III, 1965/66, Broken Obelisk, 1967 Thomas Gainsborough - Plauderei im Park, ca. 1746, Jean-Honoré Fragonard - Die Schaukel, 1767, Caspar David Friedrich - Der Mönch am Meer, 1808-10, Öl/Lw, Das Eismeer, 1823-24 Karl Friedrich Schinckel - Felsentor, 1818, J.M. William Turner - Eine Lawine in Graubünden, 1810

06/01/2003
UNIVERSITY OF BERN, SWITZERLAND
The names of the terminals in the room A93 are "helnwein", "bosch", "tizian", "munch", "bruegel", "davinci", "rodin", "escher" and "giacometti"
www.climate.unibe.ch
How to remote access (advanced)?

Mister Nice Guy
05/08/2003
www.20min.ch
Mister Nice Guy
Lukas Rüttimann
Marilyn, der alte Scherzkeks. Kann nicht aus seiner Haut, der Mann. Deshalb engagierte er für die optische Umsetzung seiner neuen CD den Künstler Gottfried Helnwein.
Schon vor 25 Jahren lösten die Scorpions mit einem Helnwein-Cover Proteste aus. Und die Aufregung um die Rammstein-Fotos dürften selbst Marilyn Manson nicht entgangen sein.

04.05.2003: Une nouvelle photo de Manson est sur le site www.helnwein.com. (photographe). Elle a été prise a Berlin:
05/01/2003
www.marilynmansonfan.ch/news
04.05.2003: Une nouvelle photo de Manson est sur le site www.helnwein.com. (photographe). Elle a été prise a Berlin:

Marilyn Manson: Der selbsternannte Antichrist holte sich Hilfe von Gottfried Helnwein, seinem Lieblingskünstler.
03/20/2003
musik.bluewin.ch
Marilyn Manson: Der selbsternannte Antichrist holte sich Hilfe von Gottfried Helnwein, seinem Lieblingskünstler.
MARILYN MANSON: FASZINIERT VOM ALTEN EUROPA
Die deutschen Reaktionen auf sein neues Album "The Golden Age Of Grotesque" erwartet Marilyn Manson sicherlich mit besonderer Spannung. Der Schockrocker scheint seit neuestem Gefallen am europäischen Kulturerbe zu finden. Für die Gestaltung des Covers holte sich der selbst ernannte Antichrist Hilfe vom Wiener Gottfried Helnwein, seinem Lieblingskünstler. Gottfried ist als Maler mit seinem photorealistischen und provozierenden Stil bekannt geworden.Vor einem Monat enthüllten die beiden vor der Villa der Osbournes erstmals zwei Kunstwerke einer Sammlung, die Manson mit auf die "Ozzfest"-Tour nehmen wird. Die deutsche Metal-Band Rammstein wird ebenfalls auf dem neuen Album mitwirken. Die Berliner werden den Song "mOBSCENE" remixen. Manson, mit bürgerlichem Namen Brian Huge Warner, begründete die neue Facette in seiner Musik damit, dass ihn die erotische Kunst in der Weimarer Republik, der Glamour der 30er Jahre in Hollywood und das Groteske am Varieté sehr inspirierten. So ist zum Beispiel auf einem der Werke von Helnwein ein Portrait von Manson mit Mickey Mouse Ohren zu sehen.

Das neue Album
02/03/2003
www.marilyn-manson.ch
Das neue Album
Es wurde schon ein exklusives Artwork von Manson und Helnwein publiziert, welches aber noch nicht das Albumcover ist.

Helnwein on www.marilyn-manson.ch
01/31/2003
www.marilyn-manson.ch
Helnwein on www.marilyn-manson.ch
  Neue Bilder Auf der HP von Gottfried Helnwein welcher ja zuständig für das neue Artwork von Manson ist, sind neue Bilder veröffentlicht worden. Ausserdem werden die Bilder mit Manson im September 03 in die 'Rock and Roll Hall Of Fame' aufgenommen.

Portraitkunst von Gottfried Helnwein
01/01/2003
Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
Portraitkunst von Gottfried Helnwein
Marco Zimmerli
Diplomarbeit
Seine Kunst arbeitet meistens mit dem Element des Schocks. Er zeigte offen den Zynismus einer Gesellschaft, die nicht mehr die Dinge so sieht, wie sie sind, sondern dessen Sichtweise durch bereits bekannte 'Bilder über Dinge' geprägt ist. "Die Funktion des Künstlers besteht darin, die Erfahrung eines überraschten Erkennens wachzurufen: dem Betrachter zeigen, was er weiß, von dem er aber nicht weiß, dass er es weiß.- Helnwein ist ein Meister dieses überraschten Erkennens." (William Burroughs)

01/01/2003
www.wurzeltod.ch
les beaux arts sombres: Helnwein

01/01/2003
Vera Isler-Leiner
1996 - 2003 NEUE Künstlerfotos für "FACE to FACE II"

Doppelherz, video with Marilyn Manson
01/01/2003
Marilyn Manson
Doppelherz, video with Marilyn Manson
Gottfried Helnwein
Art Direction: Gottfried Helnwein Editing and primary director of photography: Benjamin at the Barbarian Group Second camera: Charles Koutris Location: studio Helnwein, Los Angeles

10/09/2002
www.marilynmansonfan.ch
Cyril Helnwein, le fils de l'artiste Gottfried Helnwein a interviewé Marilyn Manson pour le magazine Tastes Like Chicken.
09.10: Cyril Helnwein, le fils de l'artiste Gottfried Helnwein a interviewé Marilyn Manson pour le magazine Tastes Like Chicken. Il vous faut le programme Flash pour visiter le site. Cliquer ici pour entrer sur le site, et ensuite cliquer sur "interviews" et "Marilyn Manson." (Texte en anglais)

01/01/2002
www.correodelsur.ch
De Rodrigo M. Malmsten. Actor. Autor y Director de la obra Kleines Helnwein. Argentino.
Tengo el agrado de dirigirme a Uds. con el fin de sumarme a otros apoyos que seguramente han recibido, además con el fin QUE SE TRANSMITA MI EXIGENCIA a toda aquella Institución Religiosa o no que se oponga a la libre expresión de los artistas de su país, periodistas, O.N.G, etc., mi repudio. ...En este caso hablamos y padecemos ahora un ataque  fundamentalista de una nueva era cristiana impensada e inexplicable,o tal vez si bien pensada por ellos.Pero para ello habria que saber cuales son sus objetivos para semejante ataque ridiculo y absurdo propio de pusilanimes e imbeciles íconos desdibujados, de una moralina de siglos pasados y de una absurda persistencia en imperar, atacando la libre expresión de los artistas. Este no es un ataque a la cultura y a los artistas de su pais, si no cuando se ataca a la cultura y a la libre expresion, en mi caso me siento perforado y cercenado. Esta situación se presenta como una  sinecdoque, una frase sin sentido, pero con objetivos claros y precisos de una lógica irreductible que no parece lógica porque es irracional, es irracional, que a estas alturas del siglo en que vivimos sigan existiendo estos Seres, sujetos a sistemas de poder políticos e instituciones religiosas con fines belicosos y mezquinos. Porque nos atacan esgrimiendo su furia, repito irracional, ante la libertad, para que esta no prospere, utilizando medios de coerción, y con un lenguaje eufemistico que rompe el discurso y desconcierta.

AM ENDE IST DA NUR NOCH DIE NACKTE WAHRHEIT
06/08/2001
www.rodoni.ch/OPERNHAUS
AM ENDE IST DA NUR NOCH DIE NACKTE WAHRHEIT
Jürgen Flimm über seine Operninszenierung "The Rake's Progress" und die Lage der Hamburger Theater Kein Plakat kündigt bisher die Staatsopern-Premiere von Igor Strawinskys "The Rake's Progress" an. Ungewöhnlich diskret für ein Ereignis, das bereits am kommenden Sonntag stattfindet. Zumal wenn Gottfried Helnwein, seit seinen provozierenden Plakaten zu "Lulu", "Andi" und "Pasolini" für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg berühmt und berüchtigt, der Bühnen- und Kostümbildner ist. Und immerhin inszeniert Jürgen Flimm, Ex-Intendant des Thalia Theaters, erstmals nach 20 Jahren wieder am hiesigen Opernhaus. Für die WELT sprach Monika Nellissen mit Jürgen Flimm über seine Inszenierung. DIE WELT: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, mit Herrn Helnwein zusammenzuarbeiten? Jürgen Flimm: Wir haben uns auf einer Geburtstagsfeier in Wien kennen gelernt und nett unterhalten. Da kam mir die Idee, dass er, wenn ich hier "The Rake's Progress" inszeniere, das Bühnenbild machen sollte, weil er extrem auf die Leute gucken kann.

01/01/2000
Musée de l'Elysée
Gottfried Helnwein in der Sammlung des Musée de l'Elysée, Lausanne
Die Sammlung des Museums enthält 26844 Positivbilder in den Bereichen alten, modernen und gegenwärtigen Fotografie (Ende 2001, Sammlung der Elysée Stiftung inbegriffen). Die meisten Portfolios werden hier vorgestellt

Helnwein Books at Amazon
01/01/2009
Helnwein Books at Amazon

08/01/1998
Schweizer Illustrierte
Grosse Kunst als Provokation
Zeno van Essel
Werkschau von Gottfried Helnwein
Der österreichische Fotograf und Kunstmaler Gottfried Helnwein gehört zu den Ausnahme-Künstlern der neueren Zeit. Seine surrealen Bilder, auf denen skurrile Gestalten in makaberen Szenen zu sehen sind, wurden zur Provokation der Pop-art-Bewegung. ...

01/29/1998
Kunstmuseum Thun
monographische Ausstellungen wie beispielsweise Käthe Kollwitz (1980), Andy Warhol (1982), George Grosz (1987), Gottfried Helnwein (1992)...
www.thun.ch
40 Kurzausstellungen und Aktionen zum Jubiläum des Kunstmuseums
Das Kunstmuseum Thun hat sich auf regionale Kunst sowie auf die klassische und die gegenwärtige Moderne spezialisiert. über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden ist mit seinen thematischen oder monographischen Ausstellungen wie beispielsweise Käthe Kollwitz (1980), Andy Warhol (1982), George Grosz (1987), Gottfried Helnwein (1992), Gregor Rabinovitch (1994), Otto Dix (1995) oder "Das Bergell" der Giacometti (1997).

01/01/1998
Sonntagszeitung
Gottfried Helnwein, Interview
Thomas Haemmerli
Herr Helnwein, Sie sagen, die boshaften Wiener hätten das Mobbing erfunden. Sind Sie Mobber? Helnwein: Also wenn, dann würde ich mich eher als Opfer eignen. Wie die meisten anderen Künstler.

01/01/1998
Helnwein Books online

Kriminalpolitik in Entenhausen
12/01/1997
Universität Bern
Kriminalpolitik in Entenhausen
publicrelations.unibe.ch
unipress - Heft 95
Vom Umgang mit Kriminalität bei Micky Maus und Donald Duck
„Die Duck-Familienidylle: Cousins unter sich“ (Bild: aus Helnwein, "Wer ist Carl Barks?", S. 118)

11/01/1996
Schweizer Illustrierte
"I am nervous for weeks before a premiere"
- Helen Aecherli
A Visit with Tenor Star Neil Shicoff in Zürich
... the living room walls are bare; only a gigantic painting by the Austrian artist Gottfried Helnwein speaks its silent language: full of passion, pain, and tenderness. "Art is creativity," says Shicoff, "that comes from the soul."

01/01/1996
Galerie Chalet Muri
Donald Duck – back in Switzerland
Gottfried Helnwein's grosse Carl Barks Wanderausstellung am ETF 1996 in Bern
Die grosse Carl Barks Wanderausstellung am ETF 1996 in Bern Patronat: Der Botschafter der USA in der Schweiz Einführung: Gottfried Helnwein Katalog

"WIE EINER DER GROSSEN MEISTER DER RENAISSANCE"
12/11/1994
Sonntagszeitung, Zürich
"WIE EINER DER GROSSEN MEISTER DER RENAISSANCE"
Roger Anderegg
DER ÖSTERREICHISCHE MALER UND FOTOGRAF MACHT SICH FÜR DIE ANERKENNUNG DER DISNEYSCHEN SCHÖPFUNG ALS KUNST STARK. Helnwein, 46, ein Meister der Provokation, hält Walt Disney für so bedeutend wie Leonardo da Vinci und Rembrandt.

Images
01/01/1994
Musée de l’Elysée
Images
Charles Henri Favrod
As in a Looking Glass - Wie in einem Spiegel
An exhibition by the Musee de L' Elysee, a Museum of Photography, Lausanne conceived by Charles-Henri Favrod and Andre' Rouvinez Edition Braus, Heidelberg

01/01/1994
Meisterwerke der Kunst, Isis Verlag AG, Schweiz
ZEITGENÖSSISCHE MALEREI
Helnwein, Gottfried, österr. Maler, Grafiker, *1948 in Wien.
Helnwein gehört mittlerweile zu den international populärsten Malern der Gegenwart. Seine künstlerischen Ursprünge liegen allerdings in seiner österreichischen Heimat: Mit dem Magischen Realismus Hausners verbindet ihn die ins Surreale gehende Überzeichnung des Bildgegenstandes, mit Hermann Nitsch und dem Wiener Aktionismus der Hang zur Inszenierung von Blut, Gewalt und Perversion.

Global Village: Gottfried Helnweins Donald Duck bei Würthle, Wien
01/01/1993
Art 24 '93
Global Village: Gottfried Helnweins Donald Duck bei Würthle, Wien
Galerie Würthle
Wien
Art24, 1993, Zeitzeichen

12/11/1992
Das Magazin
"Ich bin kein Duckmäuser!"
Duck-Verehrer Gottfried Helnwein hat den 91Jährigen interviewt.
Helnwein: Wie würde Ihnen die Idee gefallen, Entenhausen eines Tages nachzubauen? Barks: Wer kann schon sagen, wie Entenhausen wirklich aussieht? Helnwein: Wenn man Ihre Arbeiten gründlich studiert, so stößt man auf eine Menge Hinweise. Den Geldspeicher zum Beispiel. Barks: Der Geldspeicher ist wahrscheinlich das herausragende Gebäude in Entenhausen. Ich erinnere mich an eine Geschichte, die mit einem Panorama-Bild beginnt - Donald und seine Neffen blicken von einem Wolkenkratzer hinunter auf eine große geschäftige Stadt mit hohen, mächtigen Gebäuden, einem breiten Fluss und Dampfschiffen. Helnwein: Ja - ich erinnere mich. Barks: Aber das ist nicht das Entenhausen, an das sich die Leute erinnern sollten. Es müsste ein kleineres Entenhausen sein, in dem Daisys und Donalds Haus stehen, und ein paar Ecken weiter das Haus, in dem Gustav Gans (Gladstone Gander) lebt, und natürlich müsste es aber auch Daniel Düsentriebs Werkstatt geben. Helnwein: Mit all seinen absurden Erfindungen, Maschinen und Robotern ... Barks: Und dann oben auf dem Hügel - der gigantische Geldspeicher ...

10/22/1992
Gottfried Helnwein - Reaktionen zum Plakat „Jeanmaire. Ein Stück Schweiz“
Charles-Henri Favrod
Musée de l'Elysée Lausanne
22. Oktober – 14. November 1992 Einführung: Charles-Henri Favrod

09/28/1992
Schweizer Illustrierte
Jeanmaire - nicht mehr ganz so nackt
Leserbriefe
"Der 'Spatz' ist jetzt zugemalt, und der Hut ist auch weg", vermeldete der österreichische Maler Gottfried Helnwein, 43, am vergangenen Donnerstag abend live den Hörern von Radio 24 in Zürich. Heinwein berichtete aus Bern von einem Akt der Selbstzensur: Der "Realist der Grausamkeit" entschärfte mit Pinsel und dicker schwarzer Farbe sein "Jeanmaire"- Plakat, das wegen seines angeblich "polemischen und anstössigen Charakters" nicht öffentlich aufgehängt werden durfte. "Die Plakate sind jetzt alles Originale - handübermalt, signiert und numeriert", freute sich Künstler Helnwein. Am Freitag legte Theaterproduzent Lukas Leuenberger das zensierte Sujet erneut bei Polizei und Plakatgesellschaft vor. Er erhielt die Zusage, daß Soft-Version des Plakates so in den Aushang darf. "Es ist nicht das erste Mal, dass auf eines meiner Bilder heftig reagiert wird. Aber die auf dieses Jeanmaire-Plakat übertreffen alles", erklärte Helnwein. Es ist jedoch erste Mal, dass er seiner Werke selber "zensiert": "Normalerweise würde ich auf so etwas nie eingehen. Ich halte das Verbot des Plakates für absolut heuchlerisch. Deshalb machte ich jetzt eine Kunstaktion daraus." Produzent Leuenberger hält das alles für "nicht sehr erfreulich". Man habe sich aber zum Übermalen der Stellen des Anstosses entschlossen, da juristische Schritte bis zur Premiere von "Jeanmaire - ein Stück Schweiz" am 23. Oktober wohl kaum zu einem Ergebnis geführt hätten. "Es geht den Leuten weniger um die Genitalien auf dem Bild. Es geht darum, dass dieses Plakat zur Auseinandersetzung mit der Affäre Jeanmaire zwingt. Das will man verhindern", sagt er.

09/28/1992
Das Schweizer Parlament
Diskussion im Schweizer Bundesrat über Helnweins Plakat zu Urs Widmers Theaterstück " Jeanmaire"
Réponse du Conseil Fédéral
Pièce de théâtre consacrée à l'affaire Jeanmaire
Ruckstuhl Hans - Frage: Im Herbst dieses Jahres soll der Fall Jeanmaire durch sogenannte Kulturschaffende auf der Bühne vermarktet werden. Nach dem Stil der Ankündigung ist zu schliessen, dass das Theaterstück weder förderungs- noch beachtenswert ist. Frage: Hat das zuständige Departement aus der Entgleisung mit den 156er-Nummern nichts gelernt? Warum stellt die SBB Infrastruktur zur Verfügung und hilft mit, dass skrupellose Geschäftemacher durch die geschmaklose Vermarktung eines Verstorbenen ihre Kasse füllen? . Antwort auf die Fragen 04 und 08 Réponse aux questions 04 et 08 Bundesrat Ogi: Ich möchte die Frage Guinand und die Frage Ruckstuhl zusammen beantworten. Die SBB haben sich frühzeitig, noch vor der Pressekonferenz der Veranstalter, vom geplanten Plakat des Malers Helnwein distanziert. Sie haben sich bereits damals geweigert, dieses Plakat in den Bahnhöfen aufzuhängen.

09/25/1992
Le Matin
Jeanmaire au théâtre
Vincent Donzé
La vérité toute nue
Il ne peut pas se retourner dans sa tombe: ses cendres ont été dispersées. Mais la mémoire de Jean-Louis Jeanmaire est-elle salie par une affiche montrant l'ancien brigadier dans le plus simple appareil? Justement: l'appareil étatique l'a mis à nu bien avant l'artiste autrichien. Lequel de ces deux déshabillages aura-t-il déshonoré «l'espion du siècle» dénoncé par l'ancien conseiller fédéral Kurt Furgler?

09/21/1992
Der Spiegel
General-Skandal in Bern
Gottfried Helnwein, provokanter Bildkünstler aus Österreich eckt wieder einmal an.
Sein Plakat zu Urs Widmers neuem kritischen Dokumentar-Drama "Jeanmaire. Ein Stück Schweiz", auf dem der Anfang des Jahres verstorbene General aller Ehren entblösst dasteht, wurde von der "Allgemeinen Plakatgesellschaft" abgelehnt - polizeilich gedeckte Begründung: Das Werk verstösst "gegen Anstand und Sitte". Helnwein hingegen findet, sein Jeanmaire-Portrait enthalte "die Essenz der Geschichte" vom angeblichen Landesverräter, der als Sündenbock profilerpichter Politiker 1976 nach einem Geheimprozess für 12 lange Jahre hinter Gitter wanderte.

09/19/1992
L'Express
LES KREUZIENS
Jean-Charles Abreu
L'unanimité silencieuse
Individualistes à tout crin, c'est l'anarchie du silence qui les a tentées. Depuis longtemps, chez eux, la majorité était silencieuse. Comme si chaque Kreuzien répugnait à mêler sa voix dans l'urne à celles de la masse. Mais cela ne l'empêchait pas d'exprimer son avis haut et fort, parfois même par voie d'affiche. Ce qui, depuis que chaque Kreuzien peut exercer la censure en fonction de son point de vue personnel, n'est plus possible.

Der nackte Jeanmaire
09/14/1992
Schweizer Illustrierte
Der nackte Jeanmaire
Carl Just
Künstler Helnwein schockt die Schweiz
Jeanmaire erregt die Schweiz von neuem: Das Plakat zu "Jeanmaire - ein Stück Schweiz" zeigt den "Landesverräter" völlig nackt! Und noch bevor es hing, wurde das provokative Bild des österreichischen Kultkünstlers Gottfried Helnwein verboten. Die Hosen hat er ihm runtergelassen, den Brigadierhut durfte Jeanmaire behalten: Gottfried Helnwein, österreichischer Kultkünstler, in seinem Atelier in Burg Brohl bei Bonn mit dem Original zum Theaterplakat.

09/07/1992
Der Spiegel
Scheue Skepsis
Vera Isler: "Rollenwechsel - Fotografen vor der Kamera"
Zufällig, spielerisch machte Isler 1987 auf den Dächern von New York Porträts der Modefotografin Isabel Snyder, welche die Künstlerin beim Blick in eine Spiegelscherbe zeigen. Dies gab den Anstoss zu einer Serie von 79 ähnlichen Arbeiten, unter anderem mit Grenzgängern wie dem Maler Gottfried Helnwein und dem Regisseur und Schauspieler Dennis Hopper, die selbst eher sporadisch hinter der Kamera stehen.

Rollenwechsel
09/07/1992
Friedrich Reinhard Verlag
Rollenwechsel
Vera Isler
Fotografen vor der Kamera
Dennis Hopper, Jürgen Klauke, Gottfried Helnwein und William Wegman kommen von der Kunst her und benützen das Medium Fotografie - eine Schnittstelle, die mich sehr interessiert. Vera Isler

06/01/1992
SonntagsZeitung
"Ich male die Welt nur so, wie sie mir erscheint"
Brigitte Ulmer
Gottfried Helnwein: Provozierende Bilder gegen die Verdrängung
Helnwein verdrängt nicht, sondern setzt sich mit dem Wahnsinn auseinander. Er engagiert sich für den Rüstungsabbau, für ökologisches Bewusstsein und betreibt Vergangenheitsbewältigung. Wie zum Beispiel mit der riesigen Installation vor dem Museum Ludwig in Köln (ab nächster Woche in Lausanne zu sehen), die er zum Gedenken an die Reichskristallnacht vor zwei Jahren anfertigte und selber finanzierte. Auf der vier Meter hohen und hundert Meter langen Bilderstrasse waren Kindergesichter wie zur (KZ-)Selektion aufgereiht. "Ich wollte vor Augen führen, wie menschenverachtend das ist." Seine Kunst als Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte, der Auseinandersetzung mit der Welt, in der wir leben. Helnwein sieht darin eine wichtige Funktion des Künstlers, nimmt Goya zum Vergleich, der sich mit den Greueln des Krieges auseinandersetzte, Shakespeare, in dessen Dramen "ein einziges Schlachten und Baden im Blut" sei: "Das machte er nicht, weil er zynisch ist, im Gegenteil. Er war sensibler und weniger fähig, das zu verdrängen, war weniger resigniert." Gerade weil Helnwein nicht bereit ist zu verdrängen und offenlegt, was Viele nicht sehen wollen, entrüstet er das Bürgertum.

Sie war nicht eine Frau, sie war das Bild der Frau
05/14/1992
Die Weltwoche
Sie war nicht eine Frau, sie war das Bild der Frau
Gottfried Helnwein
Der österreichische Maler und Fotograf Helnwein über seine eigenartige Freundschaft zu Marlene Dietrich
In den letzten Jahren pflegten die Diva und der Maler regelmässigen Kontakt, Marlene Dietrich und Gottfried Helnwein. Gesehen haben sich die beiden jedoch nie. Gleichwohl wurden Helnwein und seine Frau Renate von ihr in alle Stimmungslagen und Reflexionen einbezogen - telefonisch und brieflich.

05/11/1992
Schweizer Illustrierte
Marlene Dietrich
Silvia Aeschbach
Das Leben der Diva. das letzte Interview. Das letzte Bild
Der bekannte Maler Gottfried Helnwein gehört zu den letzten Personen, mit denen Marlene Dietrich kurz vor ihrem Tod noch telefonierte: "Ich habe sie kaum verstanden, sie hatte grosse Mühe mit dem Sprechen" erinnert er sich. "Marlene klang, als ob sie einen Schlaganfall erlitten hätte. Trotzdem war sie ungebrochen."

Der schöne Schrecken
05/09/1992
Basler Magazin
Der schöne Schrecken
Christian Scholz
Kunst im 20. Jahrhundert
Nach 1945 trumpft die Kunst umfänglich erst wieder mit der 68er Bewegung schockierend auf. Etwa in der Pop-Art. Etwa mit den Bildtafeln eines Roy Lichtensteins. Seine Arbeiten, wie auch die anderer Pop-Artisten, tendieren indes zu einer Ästhetisierung des Schreckens. Zitatförmig nimmt Lichtenstein etwa Comic-Motive vom Krieg auf. Doch die Darstellung oszilliert zwischen Wohlgefallen an der Szenerie und Kritik an der Szenerie. Ähnlich ambivalent erscheinen die zahlreichen Drucke von Andy Warhol zum Thema "Kennedy-Mord". Der wirkliche Schrei, Signum einer Vorkriegsepoche, taucht nicht mehr auf. Ausnahme von der Regel sind die Werke von Gottfried Helnwein. Sie zielen nochmals auf die Scham- und Peinlichkeitsschwelle. Oder sie machen aus dem täglichen Schrecken im Fernsehen ein formatfüllendes Standbild, ("Das Wunder I", 1980, "Das Lied I", 1981).

Helnwein Faces
01/01/1992
Edition Stemmle
Helnwein Faces
hardcover text by William S. Burroughs, Heiner Müller and Reinhold Mißelbeck.

01/01/1992
Kunstmuseum, Thun
one-man show

Bourreaux et martyrs
09/27/1990
Coopération
Bourreaux et martyrs
Françoise Jaunin
La violence tragique du souvenir
Pour la première fois, mais simultanément en trois lieux différents, l'Autrichien Gottfried Helnwein expose en Suisse: à Bâle, Berne et Lausanne.

KOPFKUNST
09/27/1990
Schweizer Illustrierte
KOPFKUNST
Christoph Soltmannkowski
Seine hyperrealistischen Gemälde machten ihn zu einem der bedeutendsten Künstler der Gegenwart- jetzt stellte er in der Schweiz erstmals aus. Er weißt auf die großformatigen Kinderporträts hin, die demnächst im Lausanner Elysee- Museum gezeigt werden: "Da gibt es ein Kind, das schaut aus, als wäre es tausend Jahre alt und hätte alles gesehen. Dabei ist es erst vier und ein völlig normales, glückliches Kind."

09/22/1990
Basler Magazin
Nur der Mensch ist unmenschlich
Sigmar Gassert
Helnwein-Ausstellung
Kunst tritt hier ebenso aggressiv wie ihre Themen und ebenso nachromantisch lebenssehnsüchtig wie ihre Intention auf. Wer vor den Bildern steht, wird unvermeidlich zur emotionalen Identifikation gezwungen. Er leidet mit den Opfern und empfindet sich selbst als Machtmensch. Täter und Opfer in einem wird man durch den hinterhältig angestifteten Diskurs aus Übertragung und Gegenübertragung. Dabei sind die Unschuldigen wie die Schuldigen geradezu liebevoll heiligenhaft mit einer unendlichen Geduld gemalt. Neben den Greueln der Gegenwart von Gewalt geraten selbst eigentliche Interieur-Bilder, Familienszenen mit Kindern, zu Thrillern. So geschickt listig entblösst wird da die mal arme, die mal reiche neubürgerliche Innerlichkeit verfremdet und desillusioniert. "Der freundliche Mensch", so Heiner Müller über Gottfried, hält allem und jedem den Spiegel der Schrecken des Jahrhunderts vor.

09/21/1990
Arts et Culture
HELNWEIN X 3
Pascal Tissier
Lausanne, Bâle et Berne accueillent simultanément les œuvres photographiques et picturales d'un diabolique viennois: Gottfried Helnwein. Ce peintre de la provocation suscite autant d'admiration que de réprobation, mais comment rester indifférent devant des œuvres si troublantes, tellement inattendues.

Un cri, des crimes
09/13/1990
L'Hebdo
Un cri, des crimes
Jean-Claude Péclet
Pour que l'homme apprenne un jour à devenir responsable, Helnwein fouille à vif la mémoire de l'Europe.
«Les sous-fifres du nazisme se contentaient de résoudre des problèmes dans leur coin, sans se préoccuper du reste. Mais que faisons-nous aujourd'hui face à la menace de Saddam Hussein? Certains parlent d'envoyer des bombes, d'une intervention ciblée... Toujours la tentation de résoudre un problème. Techniquement, sans regarder au-delà.»

09/08/1990
La Liberté
LES CAUCHEMARS DE G. HELNWEIN
Claude Chuard
Gottfried Helnwein et ses cauchemars provoquant débarquent en Suisse. Depuis quelques jours, l'œuvre de cet artiste autrichien est partout. A Lausanne, le Musée de l'Elysée accueille la première rétrospective de ses photographies. A Berne et à Bâle, deux galeries exposent ses toiles les plus récentes, de très grands formats aux tons pastel. Pour la Suisse, c'est une première. Car cet artiste déjà très célèbre outre-Rhin ainsi qu'aux USA n'avait jamais encore été exposé en Suisse.

INSTALLATION "SELEKTION - NINTH OF NOVEMBER NIGHT"
08/30/1990
Musee' de l'Elysée
INSTALLATION "SELEKTION - NINTH OF NOVEMBER NIGHT"
Charles-Henri Favrod
Musee' de l'Elysée Lausanne, June, 22 - August, 30, 1990

Helnwein
08/28/1990
Musée de l’Elysée
Helnwein
one-man show
photographs

07/20/1990
Cash, Zürich
Mit Hackebeil und Pinsel
Karen Bischof
Einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler stellt in der Schweiz aus: Gottfried Helnwein
Zum 50. Jahrestag der Reichskristallnacht schuf er das Werk "Neunter November Nacht". Es zeigt 18 Kindergesichter, die 1988 vom Museum Ludwig in Köln entlang der Rheinbrücke aufgehängt waren. Ein angeblich Geisteskranker schnitt mit dem Messer die Kinderhälse durch. Helnwein hat diese Bilder mit Pflaster "repariert", die Wunden verklebt, nicht "geheilt". So entstand ein noch ergreifenderes Dokument.

Jetzt fällt aber die Wand um!
05/07/1990
Basler Zeitung
Jetzt fällt aber die Wand um!
Reinhardt Stumm
Johann Kresnik, Gottfried Helnwein und "Marat/Sade" in Stuttgart
Damals wie jetzt war freilich auch ein zweiter Mann ganz wesentlich beteiligt. Der Wiener Malermonteur Gottfried Helnwein, ein dunkellockiger, engelhaft lieb aussehender Kunstbube, dessen Einfälle sogar abgebrühte Illustriertenmacher in tiefe Depressionen stürzen. In Stuttgart inszenierte Kresnik das offenbar unverwüstliche, jetzt eben wieder neu entdeckte Theaterstück "Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade" von Peter Weiss. Und Gottfried Helnwein erfand die Bühne und die Kostüme dazu. Zweifellos nicht nur dieses. Die Zusammenarbeit der beiden Herren ergab auch diesesmal einen Synergieeffekt, der das Ganze zu mehr macht als zu einer Summe der Teile.

01/01/1990
Galerie Lilian Andre'
one man show

01/01/1990
Galerie Righetti und Knie
one man show

04/11/1989
Neue Züricher Zeitung
Choreographisches Theater
"Ödipus" von Johann Kresnik in Heidelberg
Es bleibt nicht hei einem Mord. Kresnik erzählt zwar die Tragödie des Sophokles so, wie sie im Buche steht, erfindet zugleich jedoch für seinen Ödipus immer wieder neue Tötungssituationen: Der Sohn, selbst Opfer, kommt von seiner Blutschuld, von seiner Blutschande nicht mehr los. Eine Tat zieht die andere nach sich. Ein ewiger Kreislauf, aus dem es kein Entrinnen gibt. Nicht einmal des Rätsels Lösung, von der Sphinx gefordert, schafft für einen Augenblick Erleichterung. Auf Krücken bewegt sie sich blindlings vorwärts, drei behinderte Mediziner mit fratzenhaften Gesichtern hinter dicken Brillengläsern: Spukgestalten aus dem Schreckenskabinett des Gottfried Helnwein. Der szenische Anteil des österreichischen Malers ist evident. Wie schon beim "Macbeth" vor einem Jahr hat Helnwein Bild- und Kostümideen in das Choreographische Theater seines Landsmanns eingebracht, die dem Stück eine neue und durchaus diskutable Dimension geben: Das Spiel mit den Stahltüren, die ausgewählten Farben, überhaupt die Konzentration auf starke Bildsymbole wie Axt, Blutlaken, Tisch, Stuhl und Stock ermöglichen nämlich eine Dichte, die andere Kresnik-Kreationen nicht immer besessen haben. Der Heidelberger Ballettchef deklariert denn auch seinen «Ödipus» nachträglich als Teil einer Trilogie, die mit "Macbeth" begann und mit einem «Lear», vielleicht aber auch mit "Richard III." an seiner künftigen Arbeitsstelle, in Bremen, endet und das Thema Macht jeweils am Fall einer Familie unterschiedlich interpretiert.

REICHSKRISTALLNACHT - Night and Fog
11/09/1988
Charles-Henri Favrod
REICHSKRISTALLNACHT - Night and Fog
"Ninth November Night" Catalogue
"In the struggle against the Jew, I defend the acts of God!" Those were Hitler's words in Mein Kampf. I admire the work of Gottfried Helnwein a great deal. This photographic testimony encourages reflection and provokes the examination of conscience, which is necessary for every one of us where racism is concerned. The laceration of the portraits is proof of the fact that we cannot be indifferent to the warning of the "final solution". I consider myself lucky to be able to exhibit this gallery of memories in its present form in Lausanne.

Installation "Ninth of November Night"
11/09/1988
Ludwig Museum, Cologne
Installation "Ninth of November Night"
Gottfried Helnwein
Museum Ludwig, Cologne, September 9 - December 9, 1988
An Installation by Gottfried Helnwein in memory of "Kristallnacht" (The Night of Broken Glass) 1938. The Installation was erected in fall 1988 on the occasion of the 50th Anniversary of the Pogrom in the night of November 9, 1938. The Installation was placed between Ludwig Museum and the Cologne Cathedral, alongside the railroad track of the central station of Cologne. A hundred meter long wall of pictures with large images of children's faces, in a seemingly endless row, as if made to "line up to be sorted" - "selected". With the faces of christian, jewisch and handicapped children, that lived in Germany in 1988. The first panel was white and had only one word written on: "Selektion".

Bilderstrasse von Gottfried Helnwein zur "Photoszene 1988" in Köln
10/01/1988
Basler Zeitung
Bilderstrasse von Gottfried Helnwein zur "Photoszene 1988" in Köln
rst.
Im Rahmen der "Internationalen Photoszene 1988" in Köln hat der Künstler Gottfried Helnwein eine Bilderstrasse installiert, die sich auf einer Länge von hundert Metern zwischen dem Kölner Dom und dem Museum Ludwig erstreckt.

02/18/1988
Tages Anzeiger,Zürich
Neben der Reeperbahn erregt eine nackte Frau den Volkszorn
Bernhard Schneidewind
Mainz sang und lachte, ganz Köln grölte "Alaaf", und Hamburg stöhnte unter "Lulu". Mann und Frau waren außer sich. So wie man im Norden der Bundesrepublik eben außer sich sein kann. Hanseatisch enragiert also.
Frauenverachtend? Die veröffentlichte Meinung zitiert die öffentliche Meinung gleich spaltenlang zu diesem "Pussy-Poster" ("Morgenpost"). Zu Wort kam des Volkes Stimme - "zu erotisch", "finde ich pervers", "unästhetisch", "zu anstößig" - ebenso wie die Stellungnahmen der Bürger, die in der Stadt einen Namen haben. Ernst Schönfelder, Direktor der Philharmonischen Staatsorchesters gab sich kulinarisch: " Auf was für Ideen die Leute kommen, wenn sie keine haben. So ein Plakat kann einem den Appetit verderben". Die Leiterin der Hamburger Leitstelle zur Gleichberechtigung der Frau, Eva Rühmkorf, gab sich als Amtsperson:" Meiner Meinung nach ist die Grenze der Künste überschritten. Das Plakat ist eindeutig frauendiskriminierend". Und schließlich, ganz im Trend, die Leiterin des Kunsthauses, Petra von der Osten-Sakken: "Dazu fällt mir nur Alice Schwarzer ein."

01/01/1980
Galerie Schindler, Bern
Group show

R. Höpfinger and E. Regnier hand out sweets and toys bearing texts and Helnwein pictures of wounded children to passers-by in Zürich.
01/01/1979
Zürich
R. Höpfinger and E. Regnier hand out sweets and toys bearing texts and Helnwein pictures of wounded children to passers-by in Zürich.
Aktion in the International Year of the Child.